Workshop: Wer bin ich hier und heute?

Wieder ist ein Jahr vergangen, in dem wir neue Aufgaben bewältigt, Entscheidungen getroffen, Neues gelernt, Konflikte gelöst und neue Menschen kennengelernt haben. Was hat das bewirkt? Unter der Leitfrage "Bin ich noch ich?" hat Titia Lenzhölzer-Maas die Kölner B.F.B.M.-Frauen im Januar zu einer Bestandsaufnahme der eigenen Persönlichkeit eingeladen.

„Es ist durchaus lohnenswert, sich von Zeit zu Zeit aus der Vogelperspektive zu betrachten“, meint Coach und Autorin Titia Lenzhölzer-Maas. Welche Werte, Interessen und Ziele habe ich? Was zeichnet mich aus? Wie werde ich von anderen wahrgenommen? Kurz: Wer bin ich hier und heute? Dazu hatte die Referentin ein ganzes Bündel kreativer Aufgaben zu dem Workshop in Köln mitgebracht.

Rollen und Eigenschaften 

Der erste spannende Impuls kam durch die Frage „Was bin ich denn nicht?“ Die Teilnehmerinnen sollten auf einem Blatt Merkmale und Rollen notieren, die sie auf keinen Fall bei sich sehen und davon die drei bis fünf wichtigsten einkreisen. Anschließend tauschten sich die Frauen in Zweiergruppen darüber aus, was denn das Gegenteil der abgelehnten Eigenschaft ist. Eine Teilnehmerin hat zum Beispiel „langsam, Couch Potatoe, Wassersportlerin, Philosoph“ notiert. Das Gegenteil davon ist „in Bewegung, schnell in Entscheidungen, bodenständig, Realo“ Voila: Fertig ist ein kleines Persönlichkeitsprofil, dass die Mitgliedsfrau auch als genau stimmig empfand.

Zufriedenheit mit den verschiedenen Lebensbereichen

Teilnehmerinnen diskutieren ihre "Hüte des Lebens"Weiter ging es mit der Übung „Mein Lebensrad“. Auf einem Arbeitsblatt waren dabei verschiedene Lebensbereiche wie Tortenstücke in einem Kreis angeordnet. Auf einer Skala von 0 bis 10 mussten sich die Teilnehmerinnen entscheiden, wie hoch ihre derzeitige Zufriedenheit in dem jeweiligen Lebensbereich, z. B. „Beruf/Karriere“, „Spaß und Erholung“ oder „Finanzen“ ist. Für eine wichtige Stelle mit Optimierungsbedarf galt es nun, einen kleinen Schritt zu planen, der eine Verbesserung um eine Bewertungsstufe herbeiführt. Diesen Schritt erläuterten die Frauen dann ihrer jeweiligen Sitznachbarin. „Die Chance, dass wir etwas tatsächlich umsetzen, ist erheblich höher, wenn wir unseren Plan aussprechen“, erklärt Titia Lenzhölzer-Maas (im Foto ganz rechts). 

Außerdem wurden an diesem Abend noch persönliche Beziehungen bewertet, individuelle Motivatoren in eine Rangfolge gebracht und „Hüte des Lebens“ gemalt. Fazit: Ein sehr interaktiver Abend mit vielen neuen Aha-Momenten, Impulsen und intensivem Austausch - eben typisch B.F.B.M.

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