Testbericht: B.F.B.M. goes wonder.me

"Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, um online noch besser netzwerken zu können", erzählt Ursula Meyer, im B.F.B.M.-Bundesvorstand für Kommunikation zuständig. "Deshalb haben wir die Netzwerkplattform wonder.me einem Live-Test unterzogen." Diesen Test kann der B.F.B.M. trotz Hindernissen als Erfolg verbuchen! Das Interesse war riesig. Und: "Es hat Spaß gemacht!" war die einhellige Rückmeldung der rund 60 Teilnehmerinnen.

Alle Teilnehmerinnen und Moderatorin Carmen Reuter, 1. Bundesvorsitzende des B.F.B.M., haben sich zunächst auf der bereits allen bekannten Plattform Zoom getroffen. Während dieses kurzen „Vortreffens“ hatten Mitgliedsfrauen und Gäste schon die Möglichkeit, sich vorzustellen, parallel wurde der Raum auf wonder.me startklar gemacht. 

Hindernis Nummer 1

Beim Umzug zu wonder.me, musste dann allerdings ein erstes Hindernis überwunden werden: Der wonder.me-Link war in eine Folie integriert, von wo aus sich die Teilnehmerinnen den Link kopieren sollten. Das hat leider nicht funktioniert, aus Powerpoint konnte nicht kopiert werden, der Link musste in den Chat kopiert und dort auch immer wieder aktualisiert werden. Das bedeutete für Carmen Reuter als Moderatorin, dass sie dafür bis fast zum Schluss im Zoom-Raum bleiben musste.

Hindernis Nummer 2

Beim Wechsel auf wonder.me sind einige Teilnehmerinnen aus technischen Gründen auf der Strecke geblieben. Es stellte sich heraus, dass frau unbedingt Zoom ganz schließen musste, sonst war die Kamera durch Zoom blockiert und stand in wonder.me nicht zur Verfügung. Der Appell von Carmen Reuter: „Bitte lernt aus unseren Erfahrungen!“

Nachdem die Mehrheit der Teilnehmerinnen schließlich gut auf der neuen Plattform angekommen war, gab es dort zur Einstimmung die Icebreaker-Aufgabe „Dein Tag in drei Worten“. Die drei Stichworte, die jede Frau beim Eintritt eingeben musste, waren auf der Plattform in Verbindung mit der Person sichtbar und konnten als Anknüpfungspunkt zum Netzwerken genutzt werden. Auf wonder.me hatten die Organisatorinnen im Vorfeld schon mehrere Räume eingerichtet, in denen sich die Teilnehmerinnen z. B. nach selbstständig oder angestellt aufteilen konnten. „Diese Funktion eignet sich hervorragend für die Veranstaltung eines World Cafés“, findet Ursula Meyer.

Beim Einwählen kann jede Teilnehmerin per aktuellem Bild einen Avatar für sich erstellen oder ein Bild hochladen. Der Avatar ist dann in einem kleinen Kreis zu sehen. Machen Teilnehmer ohne Bild weiter, erscheinen nur ihre Initialen. Mit diesem Kreis können sich die Teilnehmerinnen mithilfe des Cursors bewegen und in Kontakt zu anderen Teilnehmerinnen treten. Diese Bewegung ist allerdings nicht ganz leicht zu steuern, meist geht alles viel zu schnell und der Punkt schießt völlig übers Ziel hinaus. Tipp: Den Cursor in den Sprechraum bewegen, in den frau hinein möchte und dann FESThalten. Das erfordert ein bisschen Übung. Die Richtung der Bewegung kann durch einen kleinen schwarzen Punkt, der neben dem Bild zu sehen ist, vorgegeben werden.

Happy End

Beim Live-Test entstand schließlich ein munteres Plaudern und Austauschen in immer wechselnden Gruppen, die sich freiwillig oder auch zufällig zusammenfanden. In den Gesprächs-Kreisen können sich mehrere Teilnehmerinnen treffen. Wer zusammen in einem Kreis ist, sieht sich und die anderen dann - ähnlich wie bei den Breakout-Sessions in Zoom -  in einem Bildschirmfenster mit der Live-Kamerabildern. Fazit von Carmen Reuter: „Wir müssen zwar noch üben, einen eigenen Hintergrund einzuspielen, um von der monotonen Oberfläche wegzukommen, aber wonder.me hat den Test als Supertool für Netzwerkveranstaltungen oder als Unterbrechung bei Seminaren bestanden!“ Und weil es so schön war, lädt der B.F.B.M. am 8. April gleich wieder zu einem „Nach-österlichen Netzwerken auf wonder.me" ein. Diesmal findet das Treffen direkt auf der Plattform statt. Die angemeldeten Frauen erhalten den Link am Nachmittag des Veranstaltungstages.

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