Spontane Rede - Ach, du Schreck?

Aus dem Stand eine kleine Rede halten zu müssen, das kann auf jede von uns bei verschiedenen Anlässe von der Familienfeier bis zum Business-Meeting zukommen. In Karlsruhe zeigte Corinne Simonet den dortigen B.F.B.M.-Mitgliedsfrauen exklusiv, wie sie sich auf unvorbereitete Reden dennoch vorbereiten können. So können Sie auch spontan als Rednerin glänzen!

„Auch eine spontane Rede braucht eine Struktur“, erklärt Diplom-Betriebswirtin Corinne Simonet. Ein guter - und sehr leicht zu merkender - Ansatz ist die Dreier-Regel, bei der man die Rede in drei Punkte gliedert. Das können drei Argumente sein („erstens …, zweitens …, drittens …“) oder eine Hierarchie („gut, besser, das Beste“ oder „schlecht, schlechter, ganz schlimm“). Genausogut funktioniert eine Zeitachse (z. B. gestern, heute, morgen) oder die Formeln „Pro - Contra - Schlussfolgerung“ und „Meinung - Belege - Zusammenfassung“. Diese Strukturen lassen sich jederzeit und mit jedem Thema leicht umsetzen.

Einfache Techniken und ganz viel Übung 

Um die Angst vor der freien Rede zu verlieren, ist natürlich Übung ganz wichtig. Jede Teilnehmerin musste dazu blind eine Karte mit einem Foto ziehen, das einen bestimmten Begriff zeigt, und dazu eine zweite Karte mit einer der oben beschriebenen Strukturformeln. Und dann ging es los … Während der praktischen Übungen zeigte die Referentin weitere Tools, mit denen das Interesse der Zuhörer geweckt und eine gute Beziehung zum Publikum aufgebaut werden kann.

Am Ende waren die Teilnehmerinnen sogar schon fit genug für eine Übung mit gesteigertem Schwierigkeitsgrad: „Oh Gott - dachte ich zuerst - wie soll ich bloß die drei Begriffe Rasenfläche, Einkaufen und ein altes Boot am Strand zu einer Geschichte verarbeiten? Aber mit den erlernten Techniken ging es doch ganz schnell“, erzählt die stellvertretende B.F.B.M.-Regionalleiterin Petra Zietemann.

Fazit von Teilnehmerin Inka Sarnow zu diesem B.F.B.M.-Workshop exklusiv für Mitgliedsfrauen: „Eine kleine Gruppe, in der wir intensiv und mit viel Spaß gearbeitet haben, und eine gut vorbereitete, strukturierte Referentin. Wir hatten sehr viel Zeit zum Üben und um neue Erfahrungen zu machen. Top!“

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