Positionspapier zum Homeoffice

Durch die Corona-Krise und die Lockdowns erfolgte die Verlagerung von Präsenzarbeit zur mobilen Arbeit in rasantem Tempo. Das Arbeiten aus dem Homeoffice bietet für Frauen viele Vorteile, kann aber auch zu einer Entgrenzung und Verdichtung der Arbeitsbelastung führen. Das Frauennetzwerk der Städteregion Aachen, an dem auch der B.F.B.M. beteiligt ist, hat dazu eine Befragung durchgeführt und ein Positionspapier erstellt.

Das mobile Arbeiten bietet für die Berufstätigkeit von Frauen sehr viele Vorteile. Besonders den Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren wollen und oft auch müssen, bietet mobiles Arbeiten eine Möglichkeit, diesen Spagat besser zu bewältigen. Gesundheitlich eingeschränkte Mitarbeiterinnen, z.B. chronisch Kranke oder auch Schwerbehinderte, können so besser am Arbeitsleben teilnehmen. Durch die Corona-Krise wurde aber auch deutlich, dass mobiles Arbeiten klare Strukturen und Regeln braucht, die noch auszuhandeln sind. Wichtig ist hierbei unter anderem ein geregelter Rahmen für die Arbeitszeit und die Ausstattung des Arbeitsplatzes.

Das Frauennetzwerk Städteregion Aachen e.V. hat zwei Umfragen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Städteregion Aachen durchgeführt, die erste in der Zeit vom 5. Juni bis 4. Juli 2020 und die zweite vom 1. bis 24. Februar 2021. Anschließend hat der Fachausschuss Digitalisierung des Frauennetzwerks ein Positionspapier mit dem Titel „Homeoffice - Segen oder Fluch?“ erstellt. B.F.B.M.-Mitgliedsfrau Elisabeth Thesing-Bleck hat daran mitgearbeitet.

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Umfrageergebnisse

Positionspapier

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