Magisch vortragen und begeistern!

Wenn Sie einen Vortrag oder einen Workshop halten, wollen Sie natürlich die ganze Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer und anschließend sollen Ihre Botschaften auch in deren Gedächtnis bleiben. Wie das mit Hilfe von Magie gelingen kann, zeigte Dr. Silvia Weidinger-Köppen beim B.F.B.M. in Regensburg.

Nützliche Überraschung 

Die B.F.B.M.-Mitgliedsfrau ist selbst von Beruf Gynäkologin. Seit 26 Jahren ist sie nebenbei Mitglied im „Magischen Zirkel“ von Deutschland. „Mich hat immer fasziniert, wie sich durch vermeintliche Zauberei unser Gehirn täuschen lässt“, erklärt sie. „Wir wollen durch einen Trick überrascht werden und lenken unsere eigene Wahrnehmung unbewusst so, dass das gewünschte Überraschungserlebnis auch eintritt.“ Dieses Phänomen lässt sich nutzen, um eigene Botschaften spannend und nachhaltig zu vermitteln. Schon seit vielen Jahren setzt Weidinger-Köppen (Foto) ihre magische Kompetenz ein, wenn sie selbst Vorträge hält oder Netzwerkrunden moderiert. „Auch bei einem Coaching können magische Aha-Erlebnisse zu nachhaltigem Erfolg führen“, empfiehlt sie. 

Dr. Silvia Weidinger-KöppenFür die Veranstaltung beim B.F.B.M. in Regensburg hatte die Magie-Virtuosin mehrere in ca. 2 Minuten erlernbare Zaubertricks zu verschiedenen Themen vorbereitet. Nach der Demonstration gab es für die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, das jeweilige Kunststück zu üben. Hier ein Beispiel, das sich leicht nachahmen lässt:

5 Karten, eine Klammer

Die scheinbar offensichtliche Lösung ist nicht immer die beste! Wenn das Ihre Botschaft ist, die Sie vermitteln wollen, eignet sich der Zaubertrick „5 Karten, eine Klammer“ Dabei arbeitet man mit fünf Spielkarten: vier schwarzen Zahlenkarten und einer roten Bildkarte, z. B. Herzkönig, die sich deutlich von den restlichen Karten unterscheidet. In der Vorbereitung kleben Sie die Karten mit Klebstoff gerade und senkrecht so zusammen, dass die rote Karte in der Mitte steckt und von allen Karten immer nur der Linke Rand mit dem Kartenwert zu sehen ist. Fordern Sie nun Ihr Publikum oder Ihren Gesprächspartner dazu auf, sich auf die farbige Karte in der Mitte zu konzentrieren. Dann drehen Sie die verklebte Kartenreihe mit den Bildern nach unten und bitten den Gesprächspartner oder einen Freiwilligen, die rote Karte von der Rückseite aus mit einer Wäscheklammer zu markieren. Eine einfache Aufgabe, oder? „Nein, gar nicht,“ erklärt Silvia Weidinger-Köppen, „weil die Karten nun seitenverkehrt liegen, also das, was hinten sichtbar vorne verdeckt ist, wird mit schöner Regelmäßigkeit die falsche Karte markiert. Damit können Sie Ihren Zuhörern auf ganz unmittelbare Weise deutlich machen, dass es bei jeder Lösung immer auf den Blickwinkel ankommt. Es lohnt sich also, jedes Problem von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten und so vielleicht einen ganz neuen Lösungsweg zu finden.“

Kommentare
Name:
E-Mail:
Website:
Kommentar: