Krise als Chance - auch fürs Business

"Hilfe, wie geht es mit meinem Business weiter?" - diese Frage beschäftigt in der andauernden Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen viele selbstständige Frauen. Deshalb hat der B.F.B.M. dazu ein überregionales, virtuelles World Café veranstaltet. Von der Möglichkeit, sich ohne logistischen Aufwand unkompliziert zu drängenden Fragen auszutauschen, waren die Teilnehmerinnen begeistert!

„Wir wollen hier auch Erfahrungen und Anregungen sammeln, wie wir weitere virtuelle Veranstaltungen gestalten.“, erklärte gleich zu Beginn Carmen Reuter, die die Veranstaltung zusammen mit Ursula Meyer und Elisabeth Thesing-Bleck moderiert hat. Es folgte eine ausführliche Vorstellungsrunde aller 19 Teilnehmerinnen. Das erwies sich als gute Voraussetzung für den weiteren Verlauf: Jede Teilnehmerin bekam schon mal einen Eindruck, was die anderen Frauen machen und wo sie gerade stehen.

World Café mit virtuellen Thementischen 

In der physischen Welt werden beim World Café an mehreren Tischen verschiedene Fragestellungen bearbeitet, jede Teilnehmerin besucht nacheinander jeden Tisch und diskutiert dabei jede Frage einmal mit. Ziel ist eine gemütliche (Kaffeehaus-)Atmosphäre, in der ein lockerer Austausch leicht fällt. Anschließend werden Ergebnisse zusammengetragen. Im virtuellen World Café haben die B.F.B.M.-Veranstalterinnen Breakout-Sessions als „Thementische“ genutzt. Die Ergebnisse wurden an so genannten „Whiteboards“ gesammelt und später allen präsentiert.

Die erste Frage lautete: Was kann ich gut und was könnte ich anderen mitgeben? Von konkreten Kompetenzen wie „Gedanken und Ideen sortieren“ über Resilienzfähigkeit bis „machen, was das Herz möchte“ wurden hier ganz unterschiedliche Ebenen angesprochen. „Bei dieser Frage ging es darum, sich nicht der Krisen-Situation auszuliefern, sondern zu überlegen, welche Fähigkeiten wir nutzen können, um unser Angebot der Krise anzupassen“, erklärt Ursula Meyer, die diese Gruppe moderiert hat. Auf die zweite Frage „Was würde ich gern gut können und wo brauche ich noch Unterstützung?“ wurden vor allem technische Themen im Zusammenhang mit Videomeetings und Online-Trainings genannt.

Gegenseitige Unterstützung ist gefragt

Bei der dritten Frage „Was möchte ich anders machen, wenn ich an eine neue Normalität denke?“ zeigte sich, dass alle Teilnehmerinnen auch die Chancen sehen, die durch die Pandemie-Situation entstanden sind. Eine Frau fasste es so zusammen: „Ohne Angst macht sich niemand auf den Weg!“ Sehr deutlich wurde hier auch der einhellige Wunsch, in einem Netzwerk Unterstützung zu bekommen. Die Frauen begrüßten ausdrücklich die Möglichkeit, dafür virtuelle Veranstaltungen zu nutzen. 

O-Ton einer Teilnehmerin: „Das war genau das was ich schon lange gesucht habe. Alles einfach und unkompliziert und ein tolle Community. Ihr habt das wirklich super gut gemacht. Ich freue mich auf mehr Austausch.“

„Das virtuelle Netzwerken werden wir auf jeden Fall als Veranstaltungsreihe zusätzlich zu den Präsenztreffen der Regionalgruppen fortsetzen.“, verspricht Carmen Reuter. „Bewährt haben sich vor allem die Breakout-Sessions, wo sich zwei oder mehr Frauen mit ungeteilter Aufmerksamkeit kennenlernen und gegenseitig beraten können“, ergänzt Ursula Meyer. Für das B.F.B.M.-Team ist nun wichtig zu erfahren, wie Mitgliedsfrauen und Interessentinnen sich diese Veranstaltungen wünschen. Wie häufig möchtet ihr an einem virtuellen Austausch teilnehmen? Wie sollen die Treffen ablaufen? Welche Themen möchtet ihr dort besprechen? Schickt uns eure Wünsche gerne per Mail an die Adresse verband@bfbm.de Carmen Reuter: „Wir freuen uns auf eure Anregungen!“

Kommentare
Name:
E-Mail:
Website:
Kommentar: