Der Geschmack der Gesundheit

Kurkuma, Thymian oder Chili - beim B.F.B.M. in Regensburg konnten jetzt Mitgliedsfrauen und Gäste selbst mit allen Sinnen erleben, was ihnen persönlich guttut. Unter dem Titel "Ayurveda - Das Wissen vom Leben" gab die ayurvedische Kochberaterin Maria Käser-Aunkofer Einblick in verschiedene Energietypen und die Ernährung, die für sie jeweils förderlich ist.

Maria Käser-AunkoferDie ayurvedische Lehre unterscheidet drei verschiedene Energietypen: „Vata“ ist das Prinzip der Bewegung und gehört zum Element Luft. „Pitta“ steht für Dynamik und das Element Feuer. „Kapha“ ist Wasser und Erde verbunden und hat die Eigenschaften Erhaltung und Struktur. Wie kann ich herausfinden, welcher Typ ich bin? „Bestimmte körperliche und mentale Eigenschaften geben Hinweise auf den eigenen Energie-Schwerpunkt“, erklärt Maria Käser-Aunkofer (Foto). „Vata“, der Luft-Typ bewegt sich zum Beispiel schnell und denkt auch schnell, während „Kapha“ genau das Gegenteil verkörpert. „Pitta“ hat ein gutes Durchsetzungsvermögen, großen Appetit auf Essen, aber auch auf Luxus und Karriere.

Körpereigene Energien durch Ernährung ausbalancieren

„Um gesund zu bleiben und sich wohlzufühlen, ist es wichtig, den eigenen Energietyp in der Ernährung durch die bei einem selbst schwächer ausgeprägten Energieformen auszubalancieren“, erklärt Maria Käser-Aunkofer. Das geht über Temperatur und Beschaffenheit der Speisen, aber erstaunlicherweise auch über Geschmacksrichtungen. Scharfes Essen ist zum Beispiel gut für den zur Trägheit neigenden „Kapha“-Typ. „Pitta“ reagiert positiv auf beruhigenden Koriander und „Vata“ braucht Wärmendes wie z. B. Zimt.

„Ich bin selbst zur ayurvedischen Küche gekommen, weil ich massive Magen- und Darmprobleme hatte und eine ganze Reihe von Lebensmitteln nicht mehr vertragen habe. Nachdem ich meine Energien auszubalancieren gelernt habe, indem ich unter anderem drei warme Mahlzeiten am Tag zu mir nehme, geht es mir nicht nur bedeutend besser, sondern ich kann auch wieder alles essen“, erzählt Maria Käser-Aunkofer.

Neue Gewürze entdecken

Schließlich konnten die 23 Teilnehmerinnen noch an Nase und Gaumen testen, wie gut sie „ihre“ idealen Zutaten kennen. Die Ayurveda-Beraterin hatte 25 Kräuter und Gewürze mitgebracht, die die B.F.B.M.-Frauen und ihre Gäste anhand von Karten bestimmen sollten. „Das war bei einigen Proben ganz schön schwer, hat sich aber gelohnt. So habe ich das Gewürz Asafoetida, auch „Teufelsdreck“ genannt, für mich entdeckt, das mir viel besser bekommt als der ähnlich schmeckende Knoblauch“, erzählt Elisabeth Wiesner, B.F.B.M.-Regionalverantwortliche in Regensburg. Ihr Fazit: „Es war toll, dass wir aufgrund der vertrauensvollen Atmosphäre beim B.F.B.M. das Thema so persönlich angehen konnten.“

 

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